Apr 30

Man stelle sich einen Studenten vor, der in der Universität im Vorbeigehen eine interessante Ausschreibung für eine Werkstudenten-Tätigkeit findet. Er hat es eilig und entschließt sich, später noch einmal vorbeizuschauen, um sich die Details zu notieren. Jetzt wartet erst mal die Mensa… Aus den Augen, aus dem Sinn. Tage später erinnert er sich wieder an den Aushang, der aber nicht mehr aufzufinden ist. Pech für den Studenten und für das Unternehmen, dem damit ein kompetenter Bewerber durch die Lappen geht. Dieses Beispiel zeigt eines der Probleme mit Printanzeigen – sie werden den Anforderungen der jungen Generation nicht mehr gerecht. Digital Natives sind mobil und spontan, die wichtigste Rolle dabei spielt das internetfähige Handy. Für Unternehmen besteht die Herausforderung also darin, die Brücke zwischen Mobile Recruiting und Print zu schlagen. Der Personalberaterblog hat diese Woche eine neue Technologie diskutiert, die Abhilfe schafft: Mobile Tagging mittels Cellcodes (QR-Codes). Wie genau funktioniert das?

QR-Code Stellenmarkt JobwareVereinfacht kann man sich der QR-Code wie einen Barcode vorstellen, der auf die Printanzeige aufgedruckt ist. Der Bewerber, der die Anzeige sieht, kann mit seinem Smartphone den Code einlesen und wird direkt zu einer entsprechenden Landingpage oder Stellenanzeige weitergeleitet. Ein Klick reicht und das lästige Eintippen eines Links wird überflüssig. Ohne jegliche Umschweife kann sich der Kunde so näher über das Angebot informieren. Sogar interaktive Schritte sind möglich: Er kann seine Kontaktdaten hinterlegen und nähere Details anfordern oder sich bereits im Portal der Seite registrieren. Kennt er jemanden, den die Kampagne auch interessieren könnte, kann er diese direkt weiterempfehlen. Unser Student von eben hätte sich also keine Chance verbaut und noch in der Mensa weitere Schritte unternehmen können.

Mindestens genauso spannend wird es, wenn man die Vorteile für das Recruiting in den Unternehmen betrachtet. Eine derartige Online-Affinität suggeriert Offenheit und trifft den Nerv der Zielgruppe – immerhin entspricht Mobile Tagging genau ihren Bedürfnissen von Mobilität und Spontaneität. Die Reichweite der Anzeige steigt. Und noch besser: Das Mobile Tagging generiert wichtige Daten, die der Marketingoptimierung zugute kommen. Nicht nur der Erfolg der Aktion wird mit Klickzahlen messbar, sondern auch Informationen über die erreichte Zielgruppe können ermittelt werden.  Mobile Tagging im Recruiting einzusetzen ist also eine sehr vielversprechende Idee, die hoffentlich gut von der Recruitingbranche angenommen wird.

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geschrieben von Steffi \\ Tags: , , , ,

1 Kommentar to “Mobile Tagging im Recruiting: Mit QR-Codes die Smartphone-Zielgruppe effektiv erreichen”

  1. Tweets die Mobile Tagging im Recruiting: Mit QR-Codes die Smartphone-Zielgruppe effektiv erreichen ~ SEDR - Bewerbung | Werbung | Marketing erwähnt -- Topsy.com sagt:

    [...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Thorsten Mensching erwähnt. Thorsten Mensching sagte: Mobile Tagging im Recruiting: Mit QR-Codes die Smartphone-Zielgruppe effektiv erreichen http://ow.ly/17dVeH [...]

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