Jul 04

Es ist zwölf Uhr und der Magen knurrt. Allerhöchste Zeit für ein Mittagessen. Die meisten Büroarbeiter entscheiden sich dann für den Gang zur Kantine oder zum Imbiss um die Ecke. Nicht jeder hat jedoch die Möglichkeit, im Unternehmen zu dinieren und immer nur auswärts essen kann auf Dauer fad und vor allem teuer werden. Wer trotzdem nicht auf eine gesunde Mahlzeit verzichten möchte, hat zwei Möglichkeiten: Er bringt sich ein vorbereitetes Mittag mit oder versucht sich etwas in der Teeküche zu zaubern.

Mit ein bisschen Kreativität ist man dann nicht nur auf Stullen angewiesen. Wer beim Abendessen mehr kocht, kann sich die extra Portion einfach am nächsten Tag mit ins Büro nehmen, gerne auch in einem Bento. Die stylischen Aufbewahrungsboxen aus Japan haben sich in den USA schon zu einem richtigen Hype entwickelt und können auch in Deutschland bestellt werden. Die gute alte Tupperbüchse tut’s aber auch.

Auf halb-eins.de findet sich eine Ansammlung bürotauglicher Rezepte, die mit Mikrowelle, Wasserkocher und Toaster zubereitet werden können. Glückliche Arbeitnehmer, die einen richtigen Herd zur Verfügung haben, könnten beispielsweise die schnellen und einfachen Rezepte des Bürokochblogs ausprobieren. Wer unter seinen Kollegen Verbündete findet oder gar den Chef überzeugen kann, könnte dann ähnlich wie die Berliner Werbeagentur Bengsch einen Koch- und Einkaufsplan erstellen. Das spart Zeit und man muss nicht auf das Mittag in gemütlicher Runde verzichten.

Apropos Mittag im Büro: Das Marktforschungsinstitut Innofact ermittelte 2008, dass sich zwei Drittel der Arbeitnehmer mittags Fast-Food aus der Imbissbude oder etwas Süßes vom Bäcker gönnen. Jeder Vierte der Befragten verzichtet sogar ganz auf eine Mahlzeit und tut seiner Gesundheit damit auch keinen Gefallen, von der Leistungsfähigkeit mal ganz zu schweigen.

Bildquelle: Rolf Handke /pixelio.de

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Mai 26

Sitzen Sie gut?

In einer Studie, in der 17.000 Männer und Frauen über 13 Jahre beobachtet wurden, fand man heraus, dass diejenigen, die täglich lange Zeit sitzen eine 54 Prozent höhere Chance haben, einen Herzanfall zu erleiden. Selbst sportliche Typen, die ansonsten einen gesunden Lebensstil pflegten, konnten daran nichts ändern.

Wir sitzen durchschnittlich 9,3 Stunden am Tag, das ist mehr als wir schlafen (7,7 Stunden)! Damit ist jeder Büroarbeiter potenziell gefährdet, früh das zeitliche zu segnen. Welche Gefahren dahinter genau lauern, zeigt diese erschreckende Infografik:

Sitting is Killing You
Via: Medical Billing And Coding

Es gibt aber Strategien, mit denen Sie der schleichenden Bedrohung entgegenwirken können. Selbst wenn Sie kein Raucher sind: Machen Sie zwei Pausen pro Stunde, in denen Sie sich ein Glas Wasser holen, mit Kollegen tratschen oder ein paar leichte Fitness-Übungen machen. Und auch bei der Mittagspause gilt natürlich: ein Spaziergang in freier Natur ist tausend mal besser, als mit seinem Essen vorm Bildschirm zu versacken.

Wem das immer noch nicht genug ist, der kann sich ja einen Steh-Tisch zulegen…

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Apr 21

In Deutschland zählen etwa 60 Prozent der Bevölkerung zu den Eulen und müssen sich mit diesem Schicksal täglich viel zu früh für ihren optimalen Rhythmus zur Arbeit quälen. Lerchen haben von Haus aus einen entscheidenden Karriere-Vorteil: Sie sind schon bei Dienstantritt sofort leistungsfähig, denn die meisten Berufsbilder folgen zumindest ansatzweise dem 9-to-5-Vorbild.

Die Eule hingegen beginnt zu arbeiten, während ihr Körper eigentlich noch auf Schlaf eingestellt ist. Im Durchschnitt schläft sie dann auch noch weniger als ihre Frühaufsteher-Kollegen, da sie nun mal erst später schlafen kann. Optimale Voraussetzungen für einen energiegeladenen Start in den Tag sind das natürlich nicht. Und trotzdem zeigt die Erfahrung, dass Langschläfer mit ausreichend Disziplin Erfolg haben können.

Es gibt online zwar zahlreiche Produktivitätsratgeber, die einem beibringen wollen, zum Frühaufsteher zu werden. Die Aussicht, dadurch mehr am Tag zu schaffen, klingt auch durchaus verlockend. Jedoch ist der Chronobiologe Till Roenneberg davon überzeugt, dass keine Technik der Welt den genetisch festgeschriebenen Schlaftyp verändern kann.

Und dennoch: Der Traum von “mehr Stunden im Tag” veranlasst die Menschen immer wieder zu drastischen Maßnahmen, die die innere Uhr austricksen und Schlaf so weit wie möglich eliminieren sollen. So verspricht die Uberman-Methode zum Beispiel, dass man mittels mehrerer über den Tag verteilten Nickerchen seine Schlafzeit auf nur zwei Stunden senken könne – ohne an Leistungsfähigkeit zu verlieren! Die verbleibende Zeit könnte dann für zusätzliche Arbeit genutzt werden. Konrad Erzberger hat diese Methode des polyphasischen Schlafs ausprobiert und in seinem Blog aufsteigen.net dokumentiert – eine interessante Erfahrungsgeschichte.

Forscher entwickelten 2008 sogar ein Nasenspray, das dem Gehirn suggeriert, dass es genügend Schlaf bekommen hat und ausgeruht ist. Potentiell ist diese Anti-Schlaf-Droge auf jeden Fall eine Lösung für Menschen mit schwerwiegenden Schlafstörungen. Für den häuslichen Gebrauch sollten die üblichen Wachmacher wie Kaffee und Co. aber ausreichen – denn die Gefahren, die der Schlafentzug auf Dauer haben kann, sind einfach noch nicht genügend erforscht worden.

Bild: Saskia Thoma / Pixelio

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Jan 31

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, was Ihre Büroeinrichtung über Sie aussagt? Ohne einen gewissen Grad an Personalisierung im Büro geht es bei den wenigsten Arbeitnehmern, hier und da sieht man Familienbilder und Zimmerpflanzen herumstehen oder kleine Aufkleberchen an den Bildschirmen prangen. Jeder hat so seine eigene Art, zu sagen “Das ist mein Territorium. Raus da!” Und dabei kommt man nicht umhin, auch etwas über die eigene Persönlichkeit und Arbeitsmoral zu verraten. Die Einrichtung des Büros drückt nicht nur aus, an welcher Position man sich im Unternehmen bereits befindet, sondern kann laut Jochen Mai von der Karrierebibel auch subtile Hinweise darüber aussenden, wo man noch hin will. Wer diese Faktoren kennt, hat es leichter, bei seinen Besuchern – nicht zuletzt beim Chef – Eindruck zu schinden.

Viele Arbeitnehmer sind der Meinung, es würde für den positiven Eindruck beim Chef schon reichen, den Arbeitsplatz stets sauber und ordentlich zu halten, um so seine Strukturiertheit und innere Aufgeräumtheit zu demonstrieren. Das hilft auf jeden Fall schon, immerhin bevorzugen 70 Prozent der Manager Mitarbeiter mit einem ordentlichen Schreibtisch. Jedoch sollte, wer in nächster Zeit einen Aufstieg innerhalb des Unternehmens anstrebt, noch ein paar weitere Faktoren berücksichtigen.

Das fängt schon an beim Bücherregal: Natürlich drückt die Sammlung an Fachliteratur aus, dass sie sich mit ihrem Fachgebiet auskennen. Zuviel des Guten kann aber schnell auf Engstirnigkeit schließen lassen. Einige Titel dürfen also ruhig etwas aus der Reihe tanzen, solange sie nicht in die Richtung “Erfolgreich beruflich umsatteln” gehen. Offenheit und Kreativität kann man natürlich auch mit Kunst ausdrücken – solange diese zum Unternehmen passt und nicht zu prahlerisch daherkommt. Vorsicht geboten ist bei kleinen Accessoires wie Spielzeugen – hier kann man schnell selbst als verspielter Kindskopp abgeschrieben werden. Fragen Sie sich einfach bei jedem Einrichtungsgegenstand, ob er das richtige über Sie aussagt – die Möglichkeiten sind schier unendlich. Ein Schrank mit Glasfront zum Beispiel beweist, dass Sie extrovertiert sind, wohingegen verschlossene undurchsichtige Materialien schnell das Gegenteil vermuten lassen.

Wer darüber hinaus seinen Arbeitsplatz individuell gestaltet, wird sich auch mehr mit seinem Job identifizieren können und mehr Leistung bringen. Kein Wunder: Die Arbeit an einem Ort, den man sich nach seinem eigenen Geschmack eingerichtet hat, ist gleich viel angenehmer, als an einem sterilen Einheitsplatz.

Bildquelle: Margot Kessler / pixelio.de

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Okt 28

Die besten Ideen kommen nur wenigen Menschen am Arbeitsplatz. Viele können ihr kreatives Potential erst in der Freizeit ausschöpfen. Bei einem ausgedehnten Spaziergang, beim Basteln mit den Kindern oder beim Kochen kommen Ideen meist von alleine. Kreativität braucht also Muse und Entspannung. Das natürliche Terrain eines Wissensarbeiters bietet beim täglichen Stress zwischen Meetings, Telefonaten oder anderweitiger Ablenkungen leider nur wenig davon.

Dabei ist Kreativität die Voraussetzung für Innovationen und damit das Wachstum und die Konkurrenzfähigkeit jeden Unternehmens. Gerade aus diesem Grund sollten Unternehmen sich bemühen, eine innovationsfreundliche Unternehmenskultur zu schaffen und die richtigen Rahmenbedingungen zu gewährleisten.

Die Realität sieht leider oft noch anders aus: In vielen Unternehmen ist die Kreativität der Mitarbeiter unerwünscht. Und auch dort, wo man neue Ideen verlangt, sorgen widrige Umstände wie eine falsche Teamzusammensetzung manchmal genau für das Gegenteil. Wenn der Chef sich zum Beispiel jedes Mal in Team-Meetings einmischt, erhöht das schnell den Leistungsdruck der Teilnehmer und blockiert deren Kreativität.

Führungskräfte sollten ihren Mitarbeitern genügend Vertrauen entgegen bringen und ihnen Freiheiten lassen, wenn es um die Ideenfindung geht. Gleichzeitig müssen sie aber auch jederzeit bei Fragen und Problemen erreichbar sein. Hierarchisch aufgebaute Teams sollten vermieden werden, damit die Einfälle jedes einzelnen gleichwertig und kritisch betrachtet werden können.

Auch in den Köpfen muss sich etwas ändern. Durch unser Perfektionsdenken nimmt jeder an, dass gleich die erste Idee den Durchbruch schaffen muss. Durch diesen Leistungsdruck bleiben viele Ideen unausgesprochen, die vielleicht durch Adaption tatsächlich Erfolg haben könnten. Manchmal braucht es tausende von Versuchen und Fehlschlägen, um die richtige Lösung zu erhalten – auch Edison hat nicht an einem Tag die Glühbirne erfunden. Fehler dürfen nicht bestraft werden sondern sollten als Teil eines Lernprozesses gesehen werden, anstatt Ideen schon im Keim zu ersticken. Das erhöht die Chance auf wirkliche Innovation.

Bildquelle: JMG / pixelio.de

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Okt 20

Gerade habe ich in der aktuellen Oktoberausgabe der “W&V Society” eine witzige Bürostory der etwas anderen Art gelesen. Anstelle der Mitarbeiter eines Büros wurden die Hunde vorgestellt, die dort ihr zweites Zuhause gefunden haben – Bommel, Max, Lilli und Co. toben täglich durch die Düsseldorfer Werbeagentur Euro RSCG, denn jeder Angestellte darf dort seinen Hund mitbringen. Bei den 150 Mitarbeitern kommt es dann nicht selten vor, dass bis zu 15 Vierbeiner durch die Gänge wedeln. Dieses Konzept wurde vor fünf Jahren von CEO Andreas Geyr eingeführt und er hat es bisher auch nicht bereut.

Man könnte meinen, dass so viel Tierliebe am Arbeitsplatz zu mehr Ablenkung führt und die Mitarbeiter von ihren Aufgaben abhält. Aber Chefs, die so etwas zulassen, sehen das nicht so: Unter der Voraussetzung, dass die Hunde stubenrein und gut erzogen sind, kann ihre Anwesenheit sogar positive Effekte hervorrufen. Sie sorgen für ein angenehmes Betriebsklima, dass sich auch auf das Firmenbild auswirkt. Nachweislich senkt der beste Freund des Menschen bei der Arbeit den Blutdruck und macht zufriedener und ausgeglichener. Und ein paar Gassi-Runden am Tag an der frischen Luft haben sicherlich auch Einfluss auf die Kreativität der Mitarbeiter – gerade in der kreativen Branche kann das ja nur Vorteile bringen.

Nur etwa ein Zehntel der deutschen Hundebesitzer sehen sich in der glücklichen Lage, ihren Hund mit ins Büro nehmen zu dürfen. In manchen dieser Betriebe soll es sogar eine Hundenanny geben, die die Hunde mal in schwierigen Zeiten betreut. Sicherlich herrscht nicht überall ein Trubel wie bei Euro RSCG, jedoch muss gerade in großen Büros auf alle Rücksicht genommen werden. Immerhin lehnen 43 Prozent der deutschen Arbeitgeber Hunde an der Arbeit ab, sei es, weil sie das ablenken würde oder weil sie einfach keine Hunde mögen bzw. allergisch sind. Dass es in der Düsseldorfer Agentur so gut klappt und von allen akzeptiert wird, ist sicher eine Bereicherung für die Belegschaft und hebt sie von anderen Agenturen ab, weil es einfach sympathisch wirkt.

Bildquelle: aboutpixel.de © Sven Brentrup

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Okt 18

Wer in diesem Jahr Besucher der “Zukunft Personal” in Köln war, dem ist ein Aspekt, der sich wie ein roter Faden durch die Messe zog, sicher besonders aufgefallen: Immer mehr Unternehmen setzen auf innovative Recruitingmaßnahmen und Social Media für die Gewinnung der Arbeitnehmer von morgen! Ganz vorne mit dabei natürlich auch Jobware. Hauptaugenmerk lag dabei auf der Vorstellung der neuen Facebook-App, mit dem nicht nur die Fans der Seite direkt auf den Jobware-Online-Stellenmarkt zugreifen können, um ihren Traumjob zu finden.

Am Stand von Jobware hatten alle Interessierten einmal die Gelegenheit sich über das neue Facebook-App zu informieren und es selbst auszuprobieren. Auch allgemeine Fragen zum Thema Online-Stellenmarkt und Bewerbung wurden vom Team vor Ort gerne beantwortet.
Und wer nach den vielen Neuheiten und Informationen erst einmal eine kleine Abkühlung brauchte, der fand neben erstklassigen Jobangeboten auch noch erstklassiges Eis, dass von dem legendären Jobware-Eismann verteilt wurde.

Neugierige finden unter dem folgenden Link den aktuellen Jobware-Stellenmarkt bei Facebook.

geschrieben von Silvia \\ Tags: , ,

Okt 06

Karriere machen – viele Menschen verbinden damit automatisch das Ziel, in eine Führungsposition aufzusteigen. Leider sind geborene Führungstalente selten. Trotzdem stellen Arbeitnehmer häufig die Führungslaufbahn vor eine mögliche Fachkarriere, ohne die nötigen Voraussetzungen mitzubringen.

Über den Beruf definiert sich das Selbstbild. Wer Manager ist, genießt in der Regel einen guten Ruf und hat einen gewissen Status in der Gesellschaft erreicht. Es sind daher häufig die Erwartungen von außen, die man mit den eigenen verwechselt. Die Frage, ob man aber wirklich für eine Führungsposition geeignet ist, stellen sich nur wenige Aufsteiger. Dabei ist genau das entscheidend dafür, ob man als Manager seine Erfüllung findet und nicht vor lauter Stress die Bedürfnisse der eigenen Mitarbeiter übersieht.

Dass nicht alle Führungskräfte ihren Weg in die Wiege gelegt bekommen haben, zeigt eine Umfrage der Kölner Organisationsberatung IGS. Ein Drittel der 500 befragten Arbeitnehmer vermissen die Führung an sich und 45 Prozent vertrauen dem eigenen Chef nicht. Ein trauriges Ergebnis, aber auch bei den weniger guten Führungskräften ist noch nicht alle Hoffnung verloren.

Sicher gibt es gewisse persönliche Voraussetzungen, die eine Führungskraft mitbringen muss. Dazu gehören kommunikatives Talent, Einfühlungsvermögen, Überzeugungskraft und Durchsetzungsvermögen. Noch viel wichtiger ist es aber, dass man Spaß daran hat, Entscheidungen zu treffen und andere zu führen. Ein Indiz ist das Verhalten im Kindesalter: Wer im Kindergarten immer den Ton angegeben hat oder Schulsprecher war, hat Potential. Denn solche Menschen übernehmen gerne Verantwortung und sind automatisch ein Vorbild für andere.

Aber damit ist nicht gleich gesagt, dass das Mauerblümchen aus der 8b nicht trotzdem während ihrer Studienzeit oder im Berufsleben an Selbstvertrauen gewinnt und sich plötzlich zu Höherem berufen fühlt. Fähigkeiten wie strategisches Denken oder Menschenkenntnis lassen sich dann auch noch bis zu einem bestimmten Punkt erlernen und verbessern. Und auch wer einmal auf dem Chefsessel sitzt, kann sein Führungsverhalten konsequent beobachten und prüfen um so aus Fehlern zu lernen.

Dennoch gilt: Hinterfragen Sie ihre Motive und die persönliche Eignung für eine Führungsposition. Ohne die nötige Selbstreflexion kann es schnell passieren, dass man sich in seiner Position überfordert fühlt und durch mangelnde Führungskompetenz sogar den Ruf ruiniert. Dann ist eine Fachkarriere wohl doch die bessere Wahl …

Bildquelle: S. Hofschlaeger / pixelio.de

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Sep 28

Blick auf die SkylineBereits Seit 2003 organisieren die deutschsprachigen Studenten an den amerikanischen Top MBA Schulen (z.B. Harvard Business School, MIT, Wharton oder auch Chicago Booth) in jedem Jahr die German MBA Conference und schaffen damit eine einzigartige Plattform zum Netzwerken und Rekrutieren unter den MBA-Studenten und Firmensponsoren.

Die German MBA Conference ist die Einzige weltweit, die deutschsprachige MBA-Studenten zentral zusammenbringt und dabei zu 100 Prozent nicht kommerziell ist. Firmen, die die Konferenz als Sponsoren unterstützen, erhalten das Privileg die Karriere- und Einstiegsmöglichkeiten in ihren Organisationen zu präsentieren und mit den Teilnehmern zu netzwerken. Gelegenheit dafür bietet u.a. der Empfang am Freitag, das Gala Dinner mit anschließendem Ausklang im New Yorker Nightlife und das abschließende Sonntagsbrunch!

In diesem Jahr findet die Konferenz vom 5.-7. November an der Columbia Graduate School of Business in New York City statt. Prominente Sprecher der deutschen Wirtschaftsszene sind z.B. Dr. Christian Veith, Management Director Boston Consulting Group Germany und Dr. Dirk Notheis, Management Director Morgan Stanley Deutschland, die zusammen mit den Studenten zum Thema “Germany’s role in the shifting economic world order” diskutieren.

Für alle MBA-Studenten, die derzeit ihren Abschluss in den USA machen oder gemacht haben sicher eine Reise wert, um wichtige Kontakte für die eigene Karriere zu knüpfen! Der Preis für die Teilnahme liegt bei 90 Euro (alles inklusive). Ein Übernachtungspaket zum Sonderpreis wird vom Veranstalter ebenfalls angeboten. Ein Blick auf die Homepage der Konferenz lohnt sich also auf jeden Fall!

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Sep 22

Bing. Sie haben Post! – Ein harmloses Geräusch, das auch Gefahren birgt. Beim Arbeiten mit dem Internet sind Unterbrechungen quasi vorprogrammiert, die Informationsflut ist unaufhaltsam. Parallel sind Email-Programm, Chatfenster und Facebook geöffnet, RSS-Feeds oder News-Sites lenken immer wieder vom eigentlichen Vorhaben ab und zwischendurch klingelt ununterbrochen das Telefon. 37 mal wechselt der Deutsche durchschnittlich seine Programmfenster pro Stunde – und hält das für erfolgreiches Multitasking. Aber das ist noch nicht genug: Dank Smartphone, IPad und Laptop ist man immer erreichbar. Zwar erleichtert und dynamisiert das viele Arbeitsprozesse, die Gefahren der Informationsflut sollten aber nicht unterschätzt werden.

Sobald eine neue Nachricht eingeht, folgt man einem primitiven Impuls, sofort zu handeln. Diese Reaktion regt die Ausschüttung des Glückshormons Dopamin an. Kein Wunder also, dass man immer wieder diesem Impuls folgt und ihn als einzig richtigen interpretiert. Das birgt ein unmittelbares Sucht-Potenzial, wer mal keinen Informations-Reizen ausgesetzt ist, verspürt das Gefühl der Langeweile.

Mit dem Multitasking hat sich der Glaube entwickelt, dass dieses auch produktiver macht. Tatsächlich macht die permanente Ablenkung den Wechsel zwischen verschiedenen Aufgaben schwieriger und schwächt die Konzentration. In den USA hat sich dafür schon ein Begriff etabliert: CMC – Constant Multitasking Craziness. Der Stress, der dadurch entsteht, macht unproduktiv und unkreativ. Angestellte in den USA sollen insgesamt 28 Milliarden Arbeitsstunden verschwenden, weil sie sich durch Telefonate, Emails und Blogs ablenken lassen. Dadurch entsteht ein volkswirtschaftlicher Schaden von 588 Milliarden Dollar.

Aber damit noch nicht genug. Der steigende Medienkonsum zieht für viele auch Folgen im privaten Bereich nach sich. Wenn von einem erwartet wird, jederzeit erreichbar zu sein und Leistung zu bringen, verwischt allmählich die Grenze zwischen Privatleben und Arbeit. Um dem Bedürfnis nach Anerkennung im Job gerecht zu werden, bleibt man also rund um die Uhr und sogar im Urlaub erreichbar. Laut Karrierebibel rufen selbst dann noch ein Drittel der Deutschen ihre Emails ab. Abschalten Fehlanzeige! Das Handelsblatt stellte im Artikel “Aus der Kurve” sogar die Frage, ob Blackberry und Co. das Leben zu schnell machten, um es noch glücklich leben zu können.

Um das zu unterbinden, muss jeder bei sich selbst erst mal die Einstellung ändern. Es kann schon helfen, einfach abends das Smartphone auszustellen, oder nur zu festen Zeiten seine Emails zu checken. Auf jeden Fall muss man den Weg zur Muße finden und lernen, das Leben wieder zu genießen. Leider hat aber auch der Arbeitgeber einen großen Einfluss darauf, wie intensiv man seine Aufgaben angeht. Das Handelsblatt bringt es auf den Punkt: “Wenn der Chef mitternachts Mails beantwortet, fühlen sich Mitarbeiter unter Zugzwang.” Ein Umdenken muss also zuallererst in den Chefetagen erfolgen.

Bild: Harald Wanetschka / pixelio.de

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