Apr 05

GesprächWer viel arbeitet, lebt länger. Das ergab eine Studie, die vor sehr langer Zeit im Jahr 1921 von dem Stanford-Psychologen Lewis Terman ins Leben gerufen wurde. Sie begleitete 1910 geborene Kinder bis ins hohe Alter und führte mit ihnen regelmäßig Befragungen durch. Erst vor kurzem wurde die Auswertung der Studie auf Deutsch veröffentlicht. Sie beweist: Fleiß und Disziplin führen zum Erfolg. Und zu einem langen Leben.

Für eine hohe Lebenserwartung ist nicht nur ausschlaggebend, dass man viel und lange arbeitet. Auch der berufliche Erfolg selbst spielt eine große Rolle. Je erfolgreicher eine befragte Person war, desto höher war die Wahrscheinlichkeit eines langen Lebens. Erfolg hieß aber nicht, dass der Betroffene zwingend reich war oder viel Geld verdiente. Vielmehr ging es darum, dass eine Person selbst gesetzte Ziele erreichte, sich z.B. einen guten Ruf zu erarbeiten.

Stellt sich Erfolg ein, dann bringt das meist auch mehr Verantwortung mit sich. Dies muss aber nicht unbedingt bedeuten, dass die so entstehende zusätzliche Arbeit zur Last wird. Es kann auch als Herausforderung empfunden werden und der Gesundheit zu Gute kommen. Dies geschieht dann, wenn eine Person sowohl hart und diszipliniert arbeitet als auch die eigenen Schwächen und Stärken kennt und diese berücksichtigt. Ist dies nicht der Fall, kann sich ein hohes Arbeitspensum auch negativ auf die Gesundheit auswirken.

Insgesamt zeigt die Studie, dass Menschen, die durch Disziplin erfolgreich wurden und sich auch noch im Alter der Arbeit widmeten, am zufriedensten und gesündesten waren. Dies bestätigt auch eine andere Studie der Universität Lüneburg. Laut dieser arbeiten viele vor allem noch im hohen Alter, weil ihnen ihre Tätigkeit ein Gefühl sowohl von Anerkennung und Wertschätzung als auch von sozialer Eingebundenheit und Anschluss an das aktuelle Geschehen gibt.

Leider sind die Studienergebnisse nur bedingt auf heute übertragbar, weil die Befragten ihre Erfahrungen zu einer Zeit gesammelt haben, in der sich Familienverhältnisse, Arbeitsbedingungen und die wirtschaftliche Situation sehr von der heutigen Lage unterschieden. Allerdings kann man angesichts eines derart langen Untersuchungszeitraums die Ergebnisse als aussagekräftig betrachten, wenn auch vielleicht nicht als topaktuell.

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Feb 23

Geschenkiste zur Geburt oder TaufeEs gibt kaum einen schöneren Anlass zum Schenken als die Geburt oder Taufe eines Kindes. Möchten Sie Ihrem Kunden, Geschäftspartner oder Mitarbeiter zu diesem Anlass mit etwas ganz Besonderem überraschen? Ein echter Geheimtipp ist das Internetportal kidsundkisten.de.

Hochwertige Willkommenskisten, originelle Geschenke bis hin zu individuell gestalteten Glückwunschkarten – kids&kisten ist der Experte für besondere Baby – und Taufgeschenke. Das Internetportal erleichtert Firmen die Suche nach einem persönlichen Präsent für Mitarbeiter und Kunden. Denn hier werden alle Produkte auf einem sehr hohen Qualitätsstandard produziert. Die Hersteller legen größten Wert auf Handarbeit, faire Produktion und Exklusivität. Das Geschenk zur Geburt.

Die ausgefallenen Geschenkkörbe von kids&kisten sind je nach Wahl unter anderem mit Schnullerketten, Babybodies, schönen Wickelunterlagen und vielen weiteren tollen Sachen gefüllt und ab 30 Euro erhältlich. Nach Wunsch werden sie auch gerne auf firmenspezifische Artikel erweitert. Darüber hinaus können die liebevoll zusammengestellten Willkommenskisten sogar direkt zum Wunschtermin an den Empfänger gesendet werden.

Die Produkte von kids&kisten sind nachweislich ökologisch. Die außergewöhnlichen Verpackungen sind mit farblich passendem Seidenpapier ausgelegt, von Hand bestempelt und ein echter „Hingucker“. Mit dem richtigen Geschenk freut sich nämlich nicht nur das Kind, sondern auch deren Eltern. Alle Angebote und Informationen unter www.kidsundkisten.de

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Feb 21

Ob im Praktikum, Nebenjob oder Beruf, immer wieder stellt sich die Frage: Was kann ich im Büro anziehen? Was ist erlaubt? Was sollte ich lieber nicht tragen? Auf diese Fragen gibt es die unterschiedlichsten Antworten. In jeder Branche sind die Maßstäbe anders. Hier ein paar Tipps, wie der richtige Auftritt immer gelingt.

Der Klassiker
Schon immer beliebt und immer noch passend: Eine klassische Stoff- oder Anzughose, z.B. in schwarz, grau oder braun, kombiniert mit einer Bluse oder einem schlichten T-Shirt. Pumps dazu, fertig! Alternativ ist ein schwarzer Bleistiftrock immer business-fähig. In der kalten Jahreszeit kann man über der Bluse einen V-Ausschnitt Pullover oder eine hochwertige Strickjacke tragen. Die sicherste Wahl ist jedoch ein Blazer. Er macht ein Outfit perfekt fürs Business. Hier der Tipp, am besten gleich einen Hosenanzug kaufen, bei dem Blazer und Hose aufeinander abgestimmt sind. Neben Hose, Bluse und Blazer sind auch stilvolle Kleider eine Möglichkeit, im Büro zu überzeugen. Eine relative neue Variante ist das sogenannte Pulloverkleid. Der Schnitt ist oft klassisch, die Länge dagegen eher unüblich. Ein Paar Stiefel dazu und schon ist das Büro-Outfit perfekt. Man sollte jedoch nicht vergessen: Im Büro sind bei Kleidern jeglicher Art Feinstrumpfhosen Pflicht.

Die Modische Variante
Es ist nicht grundsätzlich falsch, zu modischer Kleidung zu greifen. Man sollte sich hierbei jedoch in einem bestimmten Rahmen bewegen – z. B. grelle Farben und Muster meiden. Außerdem sollte ein Kleid oder Rock nicht zu kurz sein. Ein gewisses Maß an Trendbewusstsein kann sich aber auch lohnen, denn Kleidung sagt viel über die Person aus, die sie trägt. Beweist man guten Geschmack und Stil, wirkt sich das positiv auf den ersten Eindruck aus. Es kann Souveränität, Authentizität und auch Individualität ausstrahlen. Dabei aber nicht vergessen, dass das Outfit bequem sein sollte, denn schließlich trägt man es fast den ganzen Tag.

Der lässige Look
Die blaue Jeans zählt mittlerweile zwar zu den Klassikern der Mode, nicht aber zu den bürotauglichen Kleidungsstücken. In Branchen wie Bankwesen, Verwaltung, Versicherung und Industrie ist sie oft immer noch tabu. „Auch im direkten Kundenkontakt sind Jeans ein No-Go”, so Fashion Coach Sandra Volz. In Bereichen wie der kreativen Branche ist die Jeans zwar mittlerweile erlaubt, aber trotzdem sind einige Regeln zu beachten. So sollte eine Jeans hochwertig sein, einen klassischen Schnitt aufweisen und perfekt sitzen. Außerdem sollte sie mit klassischer Business-Kleidung wie einem Blazer und Pumps kombiniert werden.

Egal ob klassisch, modisch oder lässig, Kleidung im Büro sollte immer dem jeweiligen Dresscode entsprechen. Besonders Berufseinsteiger müssen dies beachten. Wenn noch unklar ist, wie dieser aussieht, gilt die Regel: Auf modische Experimente und Jeans verzichten. Nach einiger Zeit wird man einschätzen können, was im Büro getragen werden darf und was nicht. Dann ist es einfacher, Variationen des Büro-Outfits auszuprobieren ohne gegen den unternehmensinternen Dresscode zu verstoßen.

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Jul 04

Es ist zwölf Uhr und der Magen knurrt. Allerhöchste Zeit für ein Mittagessen. Die meisten Büroarbeiter entscheiden sich dann für den Gang zur Kantine oder zum Imbiss um die Ecke. Nicht jeder hat jedoch die Möglichkeit, im Unternehmen zu dinieren und immer nur auswärts essen kann auf Dauer fad und vor allem teuer werden. Wer trotzdem nicht auf eine gesunde Mahlzeit verzichten möchte, hat zwei Möglichkeiten: Er bringt sich ein vorbereitetes Mittag mit oder versucht sich etwas in der Teeküche zu zaubern.

Mit ein bisschen Kreativität ist man dann nicht nur auf Stullen angewiesen. Wer beim Abendessen mehr kocht, kann sich die extra Portion einfach am nächsten Tag mit ins Büro nehmen, gerne auch in einem Bento. Die stylischen Aufbewahrungsboxen aus Japan haben sich in den USA schon zu einem richtigen Hype entwickelt und können auch in Deutschland bestellt werden. Die gute alte Tupperbüchse tut’s aber auch.

Auf halb-eins.de findet sich eine Ansammlung bürotauglicher Rezepte, die mit Mikrowelle, Wasserkocher und Toaster zubereitet werden können. Glückliche Arbeitnehmer, die einen richtigen Herd zur Verfügung haben, könnten beispielsweise die schnellen und einfachen Rezepte des Bürokochblogs ausprobieren. Wer unter seinen Kollegen Verbündete findet oder gar den Chef überzeugen kann, könnte dann ähnlich wie die Berliner Werbeagentur Bengsch einen Koch- und Einkaufsplan erstellen. Das spart Zeit und man muss nicht auf das Mittag in gemütlicher Runde verzichten.

Apropos Mittag im Büro: Das Marktforschungsinstitut Innofact ermittelte 2008, dass sich zwei Drittel der Arbeitnehmer mittags Fast-Food aus der Imbissbude oder etwas Süßes vom Bäcker gönnen. Jeder Vierte der Befragten verzichtet sogar ganz auf eine Mahlzeit und tut seiner Gesundheit damit auch keinen Gefallen, von der Leistungsfähigkeit mal ganz zu schweigen.

Bildquelle: Rolf Handke /pixelio.de

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Mai 26

Sitzen Sie gut?

In einer Studie, in der 17.000 Männer und Frauen über 13 Jahre beobachtet wurden, fand man heraus, dass diejenigen, die täglich lange Zeit sitzen eine 54 Prozent höhere Chance haben, einen Herzanfall zu erleiden. Selbst sportliche Typen, die ansonsten einen gesunden Lebensstil pflegten, konnten daran nichts ändern.

Wir sitzen durchschnittlich 9,3 Stunden am Tag, das ist mehr als wir schlafen (7,7 Stunden)! Damit ist jeder Büroarbeiter potenziell gefährdet, früh das zeitliche zu segnen. Welche Gefahren dahinter genau lauern, zeigt diese erschreckende Infografik:

Sitting is Killing You
Via: Medical Billing And Coding

Es gibt aber Strategien, mit denen Sie der schleichenden Bedrohung entgegenwirken können. Selbst wenn Sie kein Raucher sind: Machen Sie zwei Pausen pro Stunde, in denen Sie sich ein Glas Wasser holen, mit Kollegen tratschen oder ein paar leichte Fitness-Übungen machen. Und auch bei der Mittagspause gilt natürlich: ein Spaziergang in freier Natur ist tausend mal besser, als mit seinem Essen vorm Bildschirm zu versacken.

Wem das immer noch nicht genug ist, der kann sich ja einen Steh-Tisch zulegen…

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Jan 31

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, was Ihre Büroeinrichtung über Sie aussagt? Ohne einen gewissen Grad an Personalisierung im Büro geht es bei den wenigsten Arbeitnehmern, hier und da sieht man Familienbilder und Zimmerpflanzen herumstehen oder kleine Aufkleberchen an den Bildschirmen prangen. Jeder hat so seine eigene Art, zu sagen “Das ist mein Territorium. Raus da!” Und dabei kommt man nicht umhin, auch etwas über die eigene Persönlichkeit und Arbeitsmoral zu verraten. Die Einrichtung des Büros drückt nicht nur aus, an welcher Position man sich im Unternehmen bereits befindet, sondern kann laut Jochen Mai von der Karrierebibel auch subtile Hinweise darüber aussenden, wo man noch hin will. Wer diese Faktoren kennt, hat es leichter, bei seinen Besuchern – nicht zuletzt beim Chef – Eindruck zu schinden.

Viele Arbeitnehmer sind der Meinung, es würde für den positiven Eindruck beim Chef schon reichen, den Arbeitsplatz stets sauber und ordentlich zu halten, um so seine Strukturiertheit und innere Aufgeräumtheit zu demonstrieren. Das hilft auf jeden Fall schon, immerhin bevorzugen 70 Prozent der Manager Mitarbeiter mit einem ordentlichen Schreibtisch. Jedoch sollte, wer in nächster Zeit einen Aufstieg innerhalb des Unternehmens anstrebt, noch ein paar weitere Faktoren berücksichtigen.

Das fängt schon an beim Bücherregal: Natürlich drückt die Sammlung an Fachliteratur aus, dass sie sich mit ihrem Fachgebiet auskennen. Zuviel des Guten kann aber schnell auf Engstirnigkeit schließen lassen. Einige Titel dürfen also ruhig etwas aus der Reihe tanzen, solange sie nicht in die Richtung “Erfolgreich beruflich umsatteln” gehen. Offenheit und Kreativität kann man natürlich auch mit Kunst ausdrücken – solange diese zum Unternehmen passt und nicht zu prahlerisch daherkommt. Vorsicht geboten ist bei kleinen Accessoires wie Spielzeugen – hier kann man schnell selbst als verspielter Kindskopp abgeschrieben werden. Fragen Sie sich einfach bei jedem Einrichtungsgegenstand, ob er das richtige über Sie aussagt – die Möglichkeiten sind schier unendlich. Ein Schrank mit Glasfront zum Beispiel beweist, dass Sie extrovertiert sind, wohingegen verschlossene undurchsichtige Materialien schnell das Gegenteil vermuten lassen.

Wer darüber hinaus seinen Arbeitsplatz individuell gestaltet, wird sich auch mehr mit seinem Job identifizieren können und mehr Leistung bringen. Kein Wunder: Die Arbeit an einem Ort, den man sich nach seinem eigenen Geschmack eingerichtet hat, ist gleich viel angenehmer, als an einem sterilen Einheitsplatz.

Bildquelle: Margot Kessler / pixelio.de

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Okt 28

Die besten Ideen kommen nur wenigen Menschen am Arbeitsplatz. Viele können ihr kreatives Potential erst in der Freizeit ausschöpfen. Bei einem ausgedehnten Spaziergang, beim Basteln mit den Kindern oder beim Kochen kommen Ideen meist von alleine. Kreativität braucht also Muse und Entspannung. Das natürliche Terrain eines Wissensarbeiters bietet beim täglichen Stress zwischen Meetings, Telefonaten oder anderweitiger Ablenkungen leider nur wenig davon.

Dabei ist Kreativität die Voraussetzung für Innovationen und damit das Wachstum und die Konkurrenzfähigkeit jeden Unternehmens. Gerade aus diesem Grund sollten Unternehmen sich bemühen, eine innovationsfreundliche Unternehmenskultur zu schaffen und die richtigen Rahmenbedingungen zu gewährleisten.

Die Realität sieht leider oft noch anders aus: In vielen Unternehmen ist die Kreativität der Mitarbeiter unerwünscht. Und auch dort, wo man neue Ideen verlangt, sorgen widrige Umstände wie eine falsche Teamzusammensetzung manchmal genau für das Gegenteil. Wenn der Chef sich zum Beispiel jedes Mal in Team-Meetings einmischt, erhöht das schnell den Leistungsdruck der Teilnehmer und blockiert deren Kreativität.

Führungskräfte sollten ihren Mitarbeitern genügend Vertrauen entgegen bringen und ihnen Freiheiten lassen, wenn es um die Ideenfindung geht. Gleichzeitig müssen sie aber auch jederzeit bei Fragen und Problemen erreichbar sein. Hierarchisch aufgebaute Teams sollten vermieden werden, damit die Einfälle jedes einzelnen gleichwertig und kritisch betrachtet werden können.

Auch in den Köpfen muss sich etwas ändern. Durch unser Perfektionsdenken nimmt jeder an, dass gleich die erste Idee den Durchbruch schaffen muss. Durch diesen Leistungsdruck bleiben viele Ideen unausgesprochen, die vielleicht durch Adaption tatsächlich Erfolg haben könnten. Manchmal braucht es tausende von Versuchen und Fehlschlägen, um die richtige Lösung zu erhalten – auch Edison hat nicht an einem Tag die Glühbirne erfunden. Fehler dürfen nicht bestraft werden sondern sollten als Teil eines Lernprozesses gesehen werden, anstatt Ideen schon im Keim zu ersticken. Das erhöht die Chance auf wirkliche Innovation.

Bildquelle: JMG / pixelio.de

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Okt 06

Karriere machen – viele Menschen verbinden damit automatisch das Ziel, in eine Führungsposition aufzusteigen. Leider sind geborene Führungstalente selten. Trotzdem stellen Arbeitnehmer häufig die Führungslaufbahn vor eine mögliche Fachkarriere, ohne die nötigen Voraussetzungen mitzubringen.

Über den Beruf definiert sich das Selbstbild. Wer Manager ist, genießt in der Regel einen guten Ruf und hat einen gewissen Status in der Gesellschaft erreicht. Es sind daher häufig die Erwartungen von außen, die man mit den eigenen verwechselt. Die Frage, ob man aber wirklich für eine Führungsposition geeignet ist, stellen sich nur wenige Aufsteiger. Dabei ist genau das entscheidend dafür, ob man als Manager seine Erfüllung findet und nicht vor lauter Stress die Bedürfnisse der eigenen Mitarbeiter übersieht.

Dass nicht alle Führungskräfte ihren Weg in die Wiege gelegt bekommen haben, zeigt eine Umfrage der Kölner Organisationsberatung IGS. Ein Drittel der 500 befragten Arbeitnehmer vermissen die Führung an sich und 45 Prozent vertrauen dem eigenen Chef nicht. Ein trauriges Ergebnis, aber auch bei den weniger guten Führungskräften ist noch nicht alle Hoffnung verloren.

Sicher gibt es gewisse persönliche Voraussetzungen, die eine Führungskraft mitbringen muss. Dazu gehören kommunikatives Talent, Einfühlungsvermögen, Überzeugungskraft und Durchsetzungsvermögen. Noch viel wichtiger ist es aber, dass man Spaß daran hat, Entscheidungen zu treffen und andere zu führen. Ein Indiz ist das Verhalten im Kindesalter: Wer im Kindergarten immer den Ton angegeben hat oder Schulsprecher war, hat Potential. Denn solche Menschen übernehmen gerne Verantwortung und sind automatisch ein Vorbild für andere.

Aber damit ist nicht gleich gesagt, dass das Mauerblümchen aus der 8b nicht trotzdem während ihrer Studienzeit oder im Berufsleben an Selbstvertrauen gewinnt und sich plötzlich zu Höherem berufen fühlt. Fähigkeiten wie strategisches Denken oder Menschenkenntnis lassen sich dann auch noch bis zu einem bestimmten Punkt erlernen und verbessern. Und auch wer einmal auf dem Chefsessel sitzt, kann sein Führungsverhalten konsequent beobachten und prüfen um so aus Fehlern zu lernen.

Dennoch gilt: Hinterfragen Sie ihre Motive und die persönliche Eignung für eine Führungsposition. Ohne die nötige Selbstreflexion kann es schnell passieren, dass man sich in seiner Position überfordert fühlt und durch mangelnde Führungskompetenz sogar den Ruf ruiniert. Dann ist eine Fachkarriere wohl doch die bessere Wahl …

Bildquelle: S. Hofschlaeger / pixelio.de

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Jun 16

… bitte unterstützt den Daniel Noha bei seiner Online-Umfrage für seine wissenschaftliche Arbeit (Bachelor-Thesis) zum Thema Online-Jobbörsen / -Karriereportale! Sie dauert nur ca. 10min.

>>>>>>>>    zur Umfrage    <<<<<<<<

Mann mit FernglasWorum geht es bei dieser Studie?
In dieser Studie geht es darum, Online-Jobportale, deren Funktionen und die Präferenzen der Benutzer zu analysieren.

Wie wird die Studie durchgeführt?
In den jeweiligen Abschnitten werden Ihnen verschiedene Fragen in Form eines Online-Fragebogens gestellt. Dies betrifft insbesondere Themen aus den Bereichen Soziodemografie, soziale Netzwerke und natürlich Online-Jobportale und Ihr Online-Nutzerverhalten.

Wie werden meine Angaben verwendet?
Die Erhebung der Daten erfolgt in anonymer Form. Die Antworten werden ausschließlich von mir zu wissenschaftlichen Zwecken statistisch ausgewertet und im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie (Schwerpunkt Europäische BWL, Business & Innovation Management an der Europäischen Fernhochschule Hamburg) verwendet.

Sollten Sie zwecks Zusendung des Auswertungsberichtes auf der letzten Seite Ihre E-Mail-Adresse angeben, werde ich diese vom restlichen Fragebogen trennen, so dass hier keine Zuordnung der Antworten zu Ihnen möglich ist. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht an Dritte weitergegeben!
Bitte leiten Sie diese Nachricht auch an Ihren Bekanntenkreis weiter. Je mehr Personen an der Umfrage teilnehmen, desto genauer werden die Ergebnisse der Studie sein.

Mit den besten Grüßen & vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Daniel Noha

>>>>>>>>    zur Umfrage    <<<<<<<<

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Mai 28

Wenn Personaler im Vorstellungsgespräch den Kopf des Bewerbers vermessen, sollte man stutzig werden. Einige Unternehmen erhoffen sich neuerdings durch den Einsatz der sogenannten Psycho-Physiognomik sattelfeste Aussagen über die Persönlichkeit ihrer Bewerber. Psycho-Physiognomiker glauben, dass der Charakter eines Menschen anhand seiner Gesichtszüge und der Schädelform erkennbar ist. Eine hohe Stirn oder lange Nase könnten also unsere Wesenszüge verraten. Kommt uns das nicht irgendwie bekannt vor? Richtig, auch im dritten Reich diente diese Theorie als Vorlage für fragwürdige Praktiken der Nazis.

Davon distanzieren sich Anhänger der Psycho-Physiognomik heute zwar ausdrücklich. Sie sind jedoch weiterhin davon überzeugt, dass Eigenschaften wie beispielsweise Kreativität oder analytisches Denken in bestimmten Hirnarealen sitzen. Sind diese stark ausgeprägt, würde das Gehirn an dieser Stelle gegen die Schädelwand drücken und den Kopf formen. Fakt ist: Das Gehirn ist dazu nicht in der Lage und beeinflusst erst recht nicht die Größe der Ohrläppchen. Außerdem ist heute klar, dass das Gehirn über Netzwerkstrukturen funktioniert und sich Charakterzüge nicht lokalisieren lassen. Neben dem Mangel an wissenschaftlichen Befunden dürfte uns folglich auch der gesunde Menschenverstand zur Skepsis bewegen.

Wie kommt es also, dass schätzungsweise 2,4 Prozent der deutschen Unternehmen – darunter auch renommierte Konzerne – dieses Verfahren für die Personalauswahl benutzen? Menschen können ihr Verhalten, die Körpersprache und Mimik bis zu einem bestimmten Grad manipulieren. Personaler suchen daher nach immer besseren Methoden, um Bewerber zu durchschauen. Und Psycho-Physiognomik ist verlockend, weil die Kopfform nicht veränderbar ist.

Hinzu kommt, dass die Vertreter der Psycho-Physiognomik mittels dubioser Zertifikate die Qualität ihrer Arbeit bewerben. Bei der Überzeugungsarbeit nutzen sie einfache Taschenspielertricks, die man von Wahrsagern und Horoskop-Hotlines kennt: Sie halten ihre Aussagen allgemein und passen diese durch genaue Beobachtung des Gegenübers an. In einem Interview mit dem Spiegel bezeichnet der Psychologe Dr. Uwe Kanning diese Vorgehensweise als Scharlatanerie.

Offen gibt kein Unternehmen zu, dass es diese Methode anwendet. Zusätzlich ist das Thema noch weitgehend unbekannt, was es schwierig macht sich in einem Vorstellungsgespräch dagegen zu wehren. Wenn ein Unternehmen zu derart unprofessionellen und diskriminierenden Mitteln greift, sollte man darum einen großen Bogen machen.

(Bild: pixelio.de)

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