Sep 14

In jedem Büro gibt es eine Menge davon: Post-its. In Frankreich haben sich die Mitarbeiter einiger Unternehmen etwas ganz besonderes ausgedacht. Sie kleben die bunten Zettel auf Fensterscheiben. Eine winkende Hello Kitty, Super Mario oder ein bewaffneter Spongebob – es wird viel geklebt. Sogar so viel, dass sich diese Kunst zu einem kreativen Trend, dem so genannten „post-it-war“ in Frankreich entwickelt hat. Eine offizielle Facebook-Seite mit über 36.000 Fans gibt es dazu auch schon.

Bei diesem Wettkampf gibt es immer nur ein Ziel: Das eigene Motiv muss größer, bunter und witziger sein als das im Fenster des Nachbarn. Angefangen hat dieser Häuserkampf im östlichen Industriegebiet Montreuil, nahe der französischen Hauptstadt. Mittlerweile machen nicht nur Unternehmen bei der Aktion mit, sondern auch Kirchen.

Als Champion bei diesem Wettkampf gelten laut aktuellen Berichten die Mitarbeiter der Firma Ubisoft, einem Video-Spieleentwickler. Auf deren Fenstern erstreckt sich mit über 3000 Post-its eine riesige Figur aus Assasin`s Creed, einem Videospiel. Nicht nur Franzosen begeistern sich für dieses sehenswerte Firmenspektakel, bei Italienern und Spaniern wird dieser Trend auch immer beliebter. Und wer weiß, vielleicht erreicht der bunte Klebezettelwahn ja auch bald schon die deutschen Büros.

Bildquelle: postitwar.com

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Aug 18

Es soll vorkommen, dass manche kinderlose Arbeitnehmer sich nach den Privilegien der Elternschaft sehnen. Allen voran die Argumente, denen jeder Chef nachgibt: “Heute ist Elternabend.” “Mein Kind hat Fieber, und der Babysitter ist im Urlaub.” Oder “Ich brauche Urlaub in dieser Zeit – Schulferien.” Natürlich ist den Young Professionals bewusst, dass die vermeintliche Freiheit, ab und zu mal früher gehen zu können, wieder an anderer Stelle für Eltern Arbeit bedeutet. Deshalb steht für sie die Karriere an erster Stelle, gute Argumente zum Blaumachen fehlen ihnen aber trotzdem.

Aus diesem Prinzip hat die findige Werbefachfrau Melissa Maher aus New York “The Office Kid” entwickelt. Der Grundgedanke der Geschäftsidee: Wer keine Kinder hat und trotzdem mal wieder eine kurze Auszeit braucht, kann ja einfach so tun, als ob. Denn kein Chef hat bisher bei seinen Angestellten nach einer Geburtsurkunde des Nachwuchses gefragt.

Die einzigen Beweisstücke sind meist Fotos oder Kunstwerke von Junior auf dem Schreibtisch. Das sind auch die wichtigsten Bestandteile des Sets “The Office Kid”: Ein gerahmtes Kinderfoto und Zeichnungen – von Melissa persönlich mit der linken Hand gezeichnet, damit es auch authentisch aussieht. Hinzu kommt noch eine Ausredenliste für Eltern-Anfänger. Gefälschte ärztliche Atteste können bei Bedarf nachbestellt werden.

Mit dem Set kann also jeder Arbeitnehmer Kinder vortäuschen, um auch von den Freiheiten eines Elternteils zu profitieren. Für 20 Euro ist “The Office Kid” doch recht erschwinglich, zumindest, wenn man die gesparten Kosten eines echten Kindes dagegen hält. Denn selber gemacht würden die Utensilien nicht mal 2 Euro kosten.

“The Office Kid” ist eine ziemlich makabere Idee, die nicht allzu ernst genommen werden sollte. Auch die Entwicklerin selbst sieht es nur als Scherzartikel an. Wer das Set aber tatsächlich zum Einsatz bringt, riskiert nicht nur den Job, sondern auch eine gespaltene Persönlichkeit dank permanenter Lügengeschichten.

geschrieben von Thorsten Mensching \\ Tags: , , ,

Mai 19

Chef bei Otto werden - mit ein paar KlicksSeit einigen Tagen wird in der Bloggersphäre fleißig über die neue Viral-Kampagne von Otto diskutiert, die ein bisschen an ELFyourself erinnert. Mithilfe eines personalisierten Videos kann man dort in die Rolle des Chefs schlüpfen.

Dazu muss man einfach ein Bild von sich bei “So schnell wird man Chef” hochladen. Aus der Ich-Perspektive betritt man dann als Chef das Otto-Gebäude. Abhängig vom Geschlecht bringt einem eine hübsche Assistentin oder ein gutaussehender Assistent den Kaffee an den Tisch, während man die neueste Bewerbung überfliegt. Diese ist selbstverständlich auch personalisiert. Eine gute Gelegenheit also, um einen Spaß mit dem eigenen Vorgesetzten oder einem Freund zu treiben. Beispiele kann man sich im Personalmarketingblog und bei Basic Thinking anschauen. Sicherlich eine ganz lustige Sache für die Mittagspause. Und im Hinblick auf Viralität sehr gelungen, da man so einen Clip schnell mal zumindest an den veräppelten Freund weiterleitet.

Hinter der Aktion steckt aber auch ein Gewinnspiel für Bewerber. Es locken dreimal je ein Tag an der Seite eines Chefs aus dem Bereich Einkauf, Personal oder E-Commerce. Dazu wird nicht das schönste Video ausgesucht, sondern der Bewerber muss Otto in 350 Zeichen davon überzeugen, dass er oder sie unbedingt Chefetagenluft schnuppern sollte. Also wieder eine etwas ernsthaftere Aufgabe. Otto spricht mit einem lockeren “du” junge Bewerber an, die in der Realität die Chefetage in nächster Zukunft höchstens in der Rolle des Assistenten von innen sehen würden. Von daher eine hervorragende Gelegenheit, wichtige Kontakte zu knüpfen und den Arbeitsalltag einer Führungskraft kennen zu lernen.

Es muss sich nur noch herausstellen, ob Otto mit der Recruiting-Kampagne auch die eigentliche Zielgruppe der Bewerber begeistern kann …

geschrieben von Thorsten Mensching \\ Tags: ,

Apr 27

life would be easier if you could mark people as spamDas T-Shirt habe ich bei Threadless gefunden und heute wurde es endlich geliefert.
Der Spamschutz für´s Büro!

 

 

 

 
… leider habe ich den Button noch nicht gefunden! Kann mir jemand helfen? :-)

geschrieben von Thorsten Mensching \\ Tags:

Apr 23

Pokernacht Gewinner SemihAm Dienstagabend habe ich arglos die Pokernacht auf ProSieben geschaut und nichts Ungewöhnliches erwartet. Dass Raab schon früh ausschied, war ja zu erwarten :-) . Ich meine aber etwas anderes: Wer saß da an einem Tisch mit Stefan Raab, Cindy aus Marzahn, Kretzsche und Co.? Eine studentische Hilfskraft von Jobware!

Bei der TV-Total Pokernacht hat der 27-jährige Semih die Amateur-Pokerspieler über den Tisch gezogen und 50.000 Euro abgeräumt. Köstlich, wie er sich von nichts und niemandem aus der Fassung bringen ließ. Das verdient Respekt und das Geld gönne ich dem Germanistikstudenten auf jeden Fall. Gratulation, Semih!

Im Interview mit GO!Jobware verrät Semih, wie er das geschafft hat und was nun aus ihm wird. Schaut mal rein :)

geschrieben von Thorsten Mensching \\ Tags: , ,

Mrz 17

Wer kennt das nicht, ein wichtiger Geschäftspartner kündigt verfrüht zu einem Meeting an. Um dann noch kurzfristig den Betrieb und die Büros auf Vordermann zu bringen und ja nichts dem Zufall zu überlassen, geht der Chef garantiert über Leichen. So zumindest spielt es sich in dem Viral Spot „Operation Orloc“ zum neuen Buch „Die Büro Alltags Bibel“ des Bestseller-Autors Jochen Mai ab. … Zwischen Konferenzraum, Kaffeeküche und Kopierer lauern viele Fallgruben und Konfliktfelder. Einen Boss zu haben, ist offensichtlich schon Misere genug …. so Jochen Mai zu Buch. Lesenswert!

Die Wiener Digitalagentur Men on the moon hat in diesem Viral-Spot ganze Arbeit geleistet und der Operation Orloc einen Hauch von Hollywood á la „Mission Impossible“ verliehen.

Operation Orloc? Ah – klar, Herr Orloc ist der wichtige Kunde. Für ihn wird die Technik vom Fahrstuhl mal kurz manipuliert, die peinlichen Schleimer aus dem Vertrieb mit einer hübschen Praktikantin und Schlafmitteln lahm gelegt und dann noch der Saustall IT … :-) . Ich glaube, jeder findet vielleicht ein paar Parallelen zum realen Büroalltag. Überzeug dich einfach selber:

geschrieben von Thorsten Mensching \\ Tags: , , ,

Feb 26

Für alle, die …

auf StudiVZ das Laufen gelernt haben.
sich ihre Sehnenscheidenentzündung nicht auf dem Tennisplatz holen.
in MeinVZ nicht mehr den richtigen Thrill finden.
der Lieferservice schon an der Stimme erkennt und direkt fragt:” Wie immer?”.
sich auch Facebook besser zurecht finden als in der eigenen Küche.
das World Wide Web als Ihr Wohnzimmer betrachten.

Für alle, die sich als Digital Native dieser Erde verstehen, ist dieser Film ein absoluter Handschmeichler.

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Okt 20

Die gute Nachricht vorweg, es ist geschafft – sedr.de ist Serverseitig und Domainseitig umgezogen und liegt nun endlich da, wo er hingehört! Auf einem neuen, leistungsstarken Server mit einem sehr guten, ach was sage ich, mit dem besten Admin und Techniksupport den man sich vorstellen kann. Vielen Dank an dieser Stelle an Tobi. Man glaubt gar nicht was man alles erlebt, wenn man per KK-Antrag seiner Domain einen Umzug unterziehen will. Drei Anläufe waren nötig, zwei KK-Anträge wurden einfach abgelehnt – wofür macht man sich überhaupt die Mühe seinen alten Provider zu informieren? Er ignoriert es sowieso! Beim dritten Anlauf hatte ich dann direkt das Telefon am Ohr und der Ton wurde auch etwas frostiger – auf beiden Seiten – innerhalb einer Stunde war die Domain fertig zum Umziehen. Gesprochene Worte sind eben doch deutlicher als gedruckte! Da wir auch gleich noch in einen Unterpfad umgezogen sind, wenn Matt Cutts es rät, sollte man sich schon daran halten, wurde nach der Spiegelung der Datenbank und der WP-Daten die Einträge angepaßt: UND FERTIG! Helmschrott hat eine gute Anleitung zusammen gestellt.

Nun will ich euch aber auch nicht ohne eine weitere Info in die Wochen entlassen. Vor einigen Tag ist mir Prof. Peter Kruse vor die Flinte gesurft. Bekannt für seine Forschung im Web 2.0 und Enterprise 2.0, einfach bei Youtube mal suchen!
Einer der wenigen Professoren, die sich wirkliche Gedanken über die Entwicklung und mögliche Konsequenzen des Internets machen. Im Rahmen eines Vortrages stellte Prof. Kruse die “8 Regeln für den totalen Stillstand in Unternehmen” vor.
Großartig, ich glaube in 80% der Unternehmen werden diese Regeln konsequent umgesetzt :-) . Besonders das ´BaW´ Bend and Wait ist in machen Unternehmen Alltagsgeschäft. Wie leistungsstark müssen Unternehmen sein, die diese Regeln nicht befolgen!


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Jul 28

Ja, ich gestehe, ich liebe Google. Besonders solche Funktionen wie “Meinten sie?” oder Vorschläge wie:

Screenshot Google

Screenshot Google

Aber nun gut, auch Kinder scheinen Google zu benutzen :-) Eine Erklärung zum Vorschlagswesen von Google gibt dieses Video preis: Kann man mit dem Pippimann auch aa machen?
Besonders angetan hat es mir die Funktion “Bilder bei Google”. Unglaublich was dort alle zu finden ist. Beispiel: Baumstamm Hey, wer findet den Fehler :-) -Screenshot-

Deshalb hier mein TOP Ten Google-Bilder-Suche “strange buildings“:

Nr.: 10 – Eine Hai-Bar in Russland

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Nr.: 9 – Haus auf Steinen in Wisconsin, USA

9_house-on-the-rock-wisconsin-usa

Nr.: 8 – Ananas mal anders, Queensland

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Nr.: 7 – Mein Lieblings-Unternehmen Oakley, Hauptsitz in Carlifornien, USA

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Nr.: 6 – Haus zwischen zwei Steinen :-) irgendwo in Frankreich

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Nr.: 5 – Was für ein Baumhaus in Ohio, USA

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Nr.; 4 – Neulich im Urlaub am Strand, da habe ich auch so ein Ding gebaut. Dieses steht in Djenne, Mali

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Nr.: 3 – Das Teletubbieland, hier in Californien, USA

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Nr.: 2 – Der Besitzer hatte die Idee beim Bierchen, anders kann man die Hausform nicht erklären. Steht in Michigan, USA

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Nr.: 1 – Wenn der Glaube Bäume versetzen kann … heißt es doch oder?

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geschrieben von Thorsten Mensching \\ Tags: , , , ,

Jun 02

Alle reden davon, aber kein Unternehmen gibt es zu. Wir sitzen mitten in der Krise. Upps jetzt ist es raus! Tausende Arbeitsplätze gehen dieser Tage den Bach runter … Und was nun? Hey, warum sich nicht einfach einen Traumjob suchen? Also, schon mal das Bewerbungsschreiben gezückt, hier kommen die ultimativen Traumjobs.

5. Angefangen hat alles vor mindestens 10 Jahren mit diesem Video:

4. Später wurde es dann schon anspruchsvoller:

3. Hey, schon fast Neuzeit, aber die Branche, ne, ne, ne:

2. Dann kam sogar eine eigene Suchmaschine für Traumjobs dreamjob.com.br

Und dann gab es eine ganze Kampagnen für einen Traumjob. Erst vor kurzem hat Ben Southall den Besten Job der Welt ergattert. Eine sehr pfiffige Marketing-Aktion, die nicht nur für ein großes Echo in der Medienlandschaft gesorgt, sondern auch hunderte von kreativen Bewerbungen generiert hat. Toller Nebeneffekt, jetzt weiß man endlich wo Queensland ist.
— UP-DATE: Sein Blog ist übrigens auch sehr lesenswert! —

Tja, und jetzt gibt es den wirklich richtig guten Job – gerade beim Kollegen Thorsten vom Blogaboutjob gefunden.
>>Für ein halbes Jahr gibt es 10.000 Dollar im Monat, bei freier Kost und Logis. Was man dafür machen muss?:

* Wein verkosten (mehrere Hundert!)
* Gemeinsam mit dem Chef einen neuen Wein kreieren
* Das Sonoma County Wine Country entdecken
* Über die Erfahrung natürlich bloggen und der Presse zur Verfügung stehen
<<

Also, 1 Platz geht an den Job bei Murphy-Goode Winery:

Und da sage noch einer mal es gäbe keine Jobs :-)

geschrieben von Thorsten Mensching