Nov 04

Wie macht man heutzutage junge Männer auf das Thema Hodenkrebs aufmerksam? Man startet eine Social Media Kampagne über Facebook! So geschah es zumindest vor Kurzem in Kanada. 25 Tage lang ließ sich der Kanadier Mark McIntyre in einer Wohnung in Toronto einsperren, in der 3 Kameras ihn rund um die Uhr beobachteten. Dabei durfte er nur Unterhosen tragen. Für jeden Fan der dazugehörigen Facebook-Fanpage “The Guy At Home In His Underwear” versprach die Unterwäsche-Firma Stanfield’s, der Kanadischen Krebsgesellschaft einen Dollar zu spenden. Selbsterklärtes Ziel war es, 25.000 Freunde zu bekommen und dann 25.000 Dollar zu spenden.

Ob der Körper der Hauptperson Mark nun zu den ansehnlichsten gehört, darüber lässt sich streiten. Aber auf jeden Fall war seine Teilnahme authentisch, da er selbst schon unter Hodenkrebs litt. Außerdem hielt er die Fans bei Laune: Alle Welt konnte dabei zusehen, wie er sich ein Tattoo stechen ließ. Er fing sogar an, Selbstgespräche zu führen, um den Zuschauern im Chat mehr Gesprächsstoff zu liefern und direkt mit ihnen zu kommunizieren. Und ganz vereinsamen musste er auch nicht, da ihn unter anderem Kumpels, Presseleute, Yogalehrer und ein Didgeridoo-Spieler besuchen durften.

Als die Aktion am 31. Oktober endete, hatte der Unterwäsche-Typ über 50.000 Facebook-Fans, woraufhin Stanfield’s die Spendensumme entsprechend aufgestockt wurde. Durch die PR-Aktion erreichte Stanfield’s also sogar noch einen größeren Medienhype, als ursprünglich erhofft – und erhöhte damit auch erfolgreich die “Awareness” für das heikle Thema. Gleichzeitig sind so 50.000 und mehr Leute auf die Marke Stanfield’s aufmerksam geworden und bringen diese mit einer sympathischen und sozialen Aktion in Verbindung. Eine Win-Win-Situation vom Feinsten also. :)

geschrieben von Steffi \\ Tags: , , ,

Okt 18

Wer in diesem Jahr Besucher der “Zukunft Personal” in Köln war, dem ist ein Aspekt, der sich wie ein roter Faden durch die Messe zog, sicher besonders aufgefallen: Immer mehr Unternehmen setzen auf innovative Recruitingmaßnahmen und Social Media für die Gewinnung der Arbeitnehmer von morgen! Ganz vorne mit dabei natürlich auch Jobware. Hauptaugenmerk lag dabei auf der Vorstellung der neuen Facebook-App, mit dem nicht nur die Fans der Seite direkt auf den Jobware-Online-Stellenmarkt zugreifen können, um ihren Traumjob zu finden.

Am Stand von Jobware hatten alle Interessierten einmal die Gelegenheit sich über das neue Facebook-App zu informieren und es selbst auszuprobieren. Auch allgemeine Fragen zum Thema Online-Stellenmarkt und Bewerbung wurden vom Team vor Ort gerne beantwortet.
Und wer nach den vielen Neuheiten und Informationen erst einmal eine kleine Abkühlung brauchte, der fand neben erstklassigen Jobangeboten auch noch erstklassiges Eis, dass von dem legendären Jobware-Eismann verteilt wurde.

Neugierige finden unter dem folgenden Link den aktuellen Jobware-Stellenmarkt bei Facebook.

geschrieben von Silvia \\ Tags: , ,

Jun 11

Unternehmen erkennen langsam den Nutzen von Facebook für die interaktive Kommunikation mit dem Kunden und dem Nachwuchs. Sie können zum Beispiel Wettbewerbe ausrufen, Umfragen starten oder interessante News posten. Im Handelsblatt bin ich auf einen neuen Trend aus den USA gestoßen, der darauf setzt, sich von seinen Fans bei der Produktentwicklung helfen zu lassen. In Deutschland nutzt dies erstmals der Drogeriemarkt DM. Auf der Facebook-Fanseite der hauseigenen Marke Alverde wurden die User aufgefordert, Kosmetikartikel zu entwerfen. Die jeweiligen Gewinnerprodukte kommen dann im Winter in die Filialen von DM.

Kollektive Intelligenz. Interaktive Wertschätzung. Co-Kreation. Crowdsourcing. Der Ansatz hat viele Namen und ist auch nicht ganz neu. Aufgaben der Produktentwicklung, an denen sich bislang nur Mitarbeiter oder Produktdesigner die Köpfe zerbrachen, werden dabei an den Kunden weitergegeben. Denn niemand weiß besser, was dem Kunden gefällt, als er selbst. Es war nur bisher noch nie so einfach, die Ideenfindung auszulagern, als mit Facebook.

So hat der US-Pizzalieferat Papa John’s seine Facebook-Fans animiert, Rezeptvorschläge für eine neue Pizza abzugeben. Der Gewinner, dessen Vorschlag produziert wird, darf sich über eine Gewinnbeteiligung und lebenslange Gratis-Pizza freuen. Der Wettbewerb läuft noch bis zum 14. Juni und hat bereits mehr als 10.700 Rezeptvorschläge erbracht. Ähnliche Aktionen haben auch Dunkin Donuts (siehe Bild) und der Softdrinkhersteller Mountain Dew durchgeführt. Solange ein Anreiz lockt, nehmen User offensichtlich mit großem Vergnügen an derartigen Aktionen teil.

Alverde befindet sich also auf dem richtigen Weg. Es wird sich erst in einem halben Jahr zeigen, ob die Schmink-Artikel der Facebook-Fans Verkaufsschlager werden. Genau das ist aber vielleicht auch nicht der Punkt. Viel zentraler ist, dass man den Kunden wertschätzt und so die Beziehung nachhaltig intensiviert. Extra Sympathiepunkte kann Alverde daher genauso bei denen sammeln, die den Wettbewerb nur passiv verfolgt haben.

Das Thema ist vielleicht gar nicht so unrelevant für Bewerber – wer bei solchen Crowdsourcing-Aktionen innovative Ideen vorbringt, hat später auch im Bewerbungsprozess einen Joker im Ärmel. Denn so beweist man neben Kreativität auch Verbundenheit zum Wunscharbeitgeber. Daher bin ich gespannt, ob demnächst weitere Unternehmen auf diesen Zug aufspringen und die Produktentwicklung in Facebook auslagern. :)

geschrieben von Steffi \\ Tags: ,

Feb 26

Für alle, die …

auf StudiVZ das Laufen gelernt haben.
sich ihre Sehnenscheidenentzündung nicht auf dem Tennisplatz holen.
in MeinVZ nicht mehr den richtigen Thrill finden.
der Lieferservice schon an der Stimme erkennt und direkt fragt:” Wie immer?”.
sich auch Facebook besser zurecht finden als in der eigenen Küche.
das World Wide Web als Ihr Wohnzimmer betrachten.

Für alle, die sich als Digital Native dieser Erde verstehen, ist dieser Film ein absoluter Handschmeichler.

geschrieben von AJ \\ Tags: , , ,

Feb 22

Wir kennen das doch alle, auf Social Media Seiten wie Facebook, YouTube, Twitter oder Blogs entdecken wir oftmals interessantere Dinge als im Berufsalltag.
Somit ist es nicht verwunderlich, das im Schnitt vier Stunden im Monat auf Social Media Seiten gesurft wird, wobei die Tendenz stark steigend ist – für mich würde ich vier Stunden pro Tag rechnen :-)
Klar, dass auch Unternehmen um diese Relevanz wissen und diese nutzbar machen wollen. Dabei agieren Unternehmen oft mit starker Unwissenheit, Angst oder fehlender Strategie oder zurückhaltend auf mögliche Diskussionen im sozialen Netz. Viele Chancen bleiben somit für ein Unternehmen verbaut. Unternehmens seitig wird versucht die Wissenslücke zuschließen, jedoch sind die Weiterbildungsangebote in Deutschland sehr spärlich. Diese Lücke versucht jetzt Deutschlands erste Social Media Akademie (SMA), die im Mai 2010 die ersten Online-Vorlesungen anbietet zu schließen:

—–
„Es gibt hierzulande zwar vereinzelt Seminare, die sich mit Social Media beschäftigen,
allerdings fehlt bislang ein umfassendes, stringentes und vor allem adäquates Lehrangebot.
Hier setzen wir mit der Social Media Akademie an, denn ’adäquat’ bedeutet für uns, aktuell,
qualitativ hochwertig, webbasiert sowie zeit- und kosteneffizient zu sein“, erklärt Initiator
Andreas Leonhard die Idee hinter der SMA. Ab sofort können sich Interessenten auf
www.socialmediaakademie.de über den am 5. Mai 2010 beginnenden viermonatigen „Basis Lehrgang Social Media“ informieren.

Social Media Experten bieten interaktive e-Learning Fortbildung gemäß Lehrplan
Im Rahmen des auf ein Trimester angelegten Lehrgangs der SMA vermitteln ausgewählte Dozenten den Teilnehmern ein solides Grundwissen und konkrete Handlungsanweisungen für den professionellen Einstieg in die sozialen Medien. In acht zwei- bis dreistündigen interaktiven Online-Video-Vorlesungen werden alle wichtigen Themenbereiche der Social Media abgedeckt: von den Grundlagen, über Communityaufbau, PR 2.0, Marketing, Vertrieb und Recht bis zur Strategieentwicklung. Die Lehrplangestaltung wird gemeinsam mit den Dozenten sowie in enger Zusammenarbeit mit dem Fachbeirat bestehend, aus Prof. Dr. Sonja Salmen von der FH Heilbronn und Prof. Dr. Gerald Lembke von der DHBW Mannheim, entwickelt.

Zielgruppe: Berufseinsteiger, Angestellte und Freelancer

geschrieben von AJ \\ Tags: , , , , , ,

Mrz 13

Ted (Technology, Entertainment, Design) hatte vor kurzem Tim Berners-Lee zu Gast und nun ist das Video online. Für alle, die den Herrn Berners-Lee nicht kennen, sind besonders die ersten Minuten des Videos sehr interessant, denn Sir Timothy John Berners-Lee ist der Entwickler der HTML Sprache (Hypertext Markup Language) und des Word Wide Web. Er gibt einen kurzen Abstract seiner Idee vor 20 Jahren. Und eben dieser Herr macht sich nun Gedanken über die Entwicklung und die Zukunft des Internets. Linked Data heißt die Realität und einer der ersten die mit dieser Technik arbeitet, ist Chris Spitzer (Uni Berlin). Aber hört doch selber :-)
Übrigens, für alle Facebook, studiVZ, meinVZ und Xing Junkies, ihr seid auf dem besten Wege, aber die Mauern …

geschrieben von AJ \\ Tags: , , , , ,

Dez 03

Der beliebteste Zeitfresser der Studenten, das StudiVZ, steht möglicherweise wieder vor einem Verkauf an seinen Konkurrenten Facebook. Schon im Sommer diesen Jahres scheiterten Geschräche zwischen StudiVZ und Facebook. Nun, nach der Entlassung des CEO Marcus Riecke aus dem Unternehmen, häufen sich wieder die Gerüchte über ein mögliches Verkauf-Interesse. Erste Anzeichen hierfür finden sich in einer Mitteilung der Wirtschaftswoche (wie StudiVZ ein Unternehmen des Holtzbrinck-Verlanges): „Ein Zusammengehen von StudiVZ mit dem amerikanischen Portal Facebook, das einen eigenen Ableger in Deutschland betreibt, könnte nach Verlagsangaben sinnvoll sein.“

Man kann sich natürlich den Spekulationen hingeben. Fakt ist jedoch, dass StudiVZ immer noch kein effektives Geschäftsmodell entwickelt hat und die Besucherzahlen konstant zurückgehen. Und technisch hinken sie Facebook weit hinter her, keine Möglichkeiten für Apps oder ähnliches. Der einstige Klick-Star unter den Social Networks gerät langsam aber sicher ins Straucheln. Somit wächst der Druck auf den Eigentümer Holtzbrinck. Ob der Versuch sich zum Kauf anzubieten in dieser Situation der richtig Weg ist, bezweifle ich …

Aber auch Facebook hat in Deutschland immer noch nicht richtig Fuß fassen konnen und es wäre wohl schon verlockend mit StudiVZ die nötigen Marktanteile in Form von rund 12 Millionen Mitgliedern beschaffen zu können. Fraglich bleibt, wie viele StudiVZ-User bereit sind die Plattform zu wechseln. Denn allein schon durch die Änderungen der AGBs wurden viele User verschreckt.

Aber möglicherweise wissen wir schon Weihnachten, wie es um die Elefantenhochzeit bestellt ist. Vielleicht heißt es dann bald endgültig „raus hier!“ und „sign up!“.

geschrieben von admin \\ Tags: , ,