Mai 19

Chef bei Otto werden - mit ein paar KlicksSeit einigen Tagen wird in der Bloggersphäre fleißig über die neue Viral-Kampagne von Otto diskutiert, die ein bisschen an ELFyourself erinnert. Mithilfe eines personalisierten Videos kann man dort in die Rolle des Chefs schlüpfen.

Dazu muss man einfach ein Bild von sich bei “So schnell wird man Chef” hochladen. Aus der Ich-Perspektive betritt man dann als Chef das Otto-Gebäude. Abhängig vom Geschlecht bringt einem eine hübsche Assistentin oder ein gutaussehender Assistent den Kaffee an den Tisch, während man die neueste Bewerbung überfliegt. Diese ist selbstverständlich auch personalisiert. Eine gute Gelegenheit also, um einen Spaß mit dem eigenen Vorgesetzten oder einem Freund zu treiben. Beispiele kann man sich im Personalmarketingblog und bei Basic Thinking anschauen. Sicherlich eine ganz lustige Sache für die Mittagspause. Und im Hinblick auf Viralität sehr gelungen, da man so einen Clip schnell mal zumindest an den veräppelten Freund weiterleitet.

Hinter der Aktion steckt aber auch ein Gewinnspiel für Bewerber. Es locken dreimal je ein Tag an der Seite eines Chefs aus dem Bereich Einkauf, Personal oder E-Commerce. Dazu wird nicht das schönste Video ausgesucht, sondern der Bewerber muss Otto in 350 Zeichen davon überzeugen, dass er oder sie unbedingt Chefetagenluft schnuppern sollte. Also wieder eine etwas ernsthaftere Aufgabe. Otto spricht mit einem lockeren “du” junge Bewerber an, die in der Realität die Chefetage in nächster Zukunft höchstens in der Rolle des Assistenten von innen sehen würden. Von daher eine hervorragende Gelegenheit, wichtige Kontakte zu knüpfen und den Arbeitsalltag einer Führungskraft kennen zu lernen.

Es muss sich nur noch herausstellen, ob Otto mit der Recruiting-Kampagne auch die eigentliche Zielgruppe der Bewerber begeistern kann …

geschrieben von Nadine \\ Tags: ,

Apr 30

Man stelle sich einen Studenten vor, der in der Universität im Vorbeigehen eine interessante Ausschreibung für eine Werkstudenten-Tätigkeit findet. Er hat es eilig und entschließt sich, später noch einmal vorbeizuschauen, um sich die Details zu notieren. Jetzt wartet erst mal die Mensa… Aus den Augen, aus dem Sinn. Tage später erinnert er sich wieder an den Aushang, der aber nicht mehr aufzufinden ist. Pech für den Studenten und für das Unternehmen, dem damit ein kompetenter Bewerber durch die Lappen geht. Dieses Beispiel zeigt eines der Probleme mit Printanzeigen – sie werden den Anforderungen der jungen Generation nicht mehr gerecht. Digital Natives sind mobil und spontan, die wichtigste Rolle dabei spielt das internetfähige Handy. Für Unternehmen besteht die Herausforderung also darin, die Brücke zwischen Mobile Recruiting und Print zu schlagen. Der Personalberaterblog hat diese Woche eine neue Technologie diskutiert, die Abhilfe schafft: Mobile Tagging mittels Cellcodes (QR-Codes). Wie genau funktioniert das?

QR-Code Stellenmarkt JobwareVereinfacht kann man sich der QR-Code wie einen Barcode vorstellen, der auf die Printanzeige aufgedruckt ist. Der Bewerber, der die Anzeige sieht, kann mit seinem Smartphone den Code einlesen und wird direkt zu einer entsprechenden Landingpage oder Stellenanzeige weitergeleitet. Ein Klick reicht und das lästige Eintippen eines Links wird überflüssig. Ohne jegliche Umschweife kann sich der Kunde so näher über das Angebot informieren. Sogar interaktive Schritte sind möglich: Er kann seine Kontaktdaten hinterlegen und nähere Details anfordern oder sich bereits im Portal der Seite registrieren. Kennt er jemanden, den die Kampagne auch interessieren könnte, kann er diese direkt weiterempfehlen. Unser Student von eben hätte sich also keine Chance verbaut und noch in der Mensa weitere Schritte unternehmen können.

Mindestens genauso spannend wird es, wenn man die Vorteile für das Recruiting in den Unternehmen betrachtet. Eine derartige Online-Affinität suggeriert Offenheit und trifft den Nerv der Zielgruppe – immerhin entspricht Mobile Tagging genau ihren Bedürfnissen von Mobilität und Spontaneität. Die Reichweite der Anzeige steigt. Und noch besser: Das Mobile Tagging generiert wichtige Daten, die der Marketingoptimierung zugute kommen. Nicht nur der Erfolg der Aktion wird mit Klickzahlen messbar, sondern auch Informationen über die erreichte Zielgruppe können ermittelt werden.  Mobile Tagging im Recruiting einzusetzen ist also eine sehr vielversprechende Idee, die hoffentlich gut von der Recruitingbranche angenommen wird.

geschrieben von Steffi \\ Tags: , , , ,

Feb 08

Acht Jahre gibt es jetzt schon die Stellenbörsen-Informationsseite Crosswater-Systems. Frau Zils vom Online-Recruting.net hat zu diesem Anlass Herrn Gerhard Kenk, Inhaber und Betreiber des Portals auf dem Zahn gefühlt …

Herzlichen Glückwunsch zum achtjährigen Crosswater-Systems Geburtstag! Was hat Sie vor acht Jahren dazu bewegt, den Jobbörsen Branchenführer ins Leben zu rufen?
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geschrieben von admin \\ Tags: , ,

Feb 06

Tss, “schöne” Presse-Mitteilung bei Crosswater. Aber noch schönerer Kommentar beim Online-Recruting.net
Da halte ich doch einfach mal den Mund und genieße ;-) . Rubrik: Lesenswert
Ps. Mediaintown: Glaubt ihr wirklich, was ihr da schreibt?

geschrieben von admin \\ Tags: ,