Seit einigen Tagen wird in der Bloggersphäre fleißig über die neue Viral-Kampagne von Otto diskutiert, die ein bisschen an ELFyourself erinnert. Mithilfe eines personalisierten Videos kann man dort in die Rolle des Chefs schlüpfen.
Dazu muss man einfach ein Bild von sich bei “So schnell wird man Chef” hochladen. Aus der Ich-Perspektive betritt man dann als Chef das Otto-Gebäude. Abhängig vom Geschlecht bringt einem eine hübsche Assistentin oder ein gutaussehender Assistent den Kaffee an den Tisch, während man die neueste Bewerbung überfliegt. Diese ist selbstverständlich auch personalisiert. Eine gute Gelegenheit also, um einen Spaß mit dem eigenen Vorgesetzten oder einem Freund zu treiben. Beispiele kann man sich im Personalmarketingblog und bei Basic Thinking anschauen. Sicherlich eine ganz lustige Sache für die Mittagspause. Und im Hinblick auf Viralität sehr gelungen, da man so einen Clip schnell mal zumindest an den veräppelten Freund weiterleitet.
Hinter der Aktion steckt aber auch ein Gewinnspiel für Bewerber. Es locken dreimal je ein Tag an der Seite eines Chefs aus dem Bereich Einkauf, Personal oder E-Commerce. Dazu wird nicht das schönste Video ausgesucht, sondern der Bewerber muss Otto in 350 Zeichen davon überzeugen, dass er oder sie unbedingt Chefetagenluft schnuppern sollte. Also wieder eine etwas ernsthaftere Aufgabe. Otto spricht mit einem lockeren “du” junge Bewerber an, die in der Realität die Chefetage in nächster Zukunft höchstens in der Rolle des Assistenten von innen sehen würden. Von daher eine hervorragende Gelegenheit, wichtige Kontakte zu knüpfen und den Arbeitsalltag einer Führungskraft kennen zu lernen.
Es muss sich nur noch herausstellen, ob Otto mit der Recruiting-Kampagne auch die eigentliche Zielgruppe der Bewerber begeistern kann …
Auf was bin ich denn da auf der Telegraph.co.uk gestoßen? “An air steward has become a YouTube hit after he was filmed rapping the safety demonstration to passengers on his budget airline”. Klar, die meisten unter euch kennen das Gefühl im Flugzeug —FLUGANGST— Es gibt natürlich Seminare für Flugangst, aber ist dies wirklich die Intension der Southwest Airline? Ein Einzelfall eines Air-Stewards? Anreizgestaltung oder super Virales-Marketing? Aber schaut selber und entscheidet:
Oder auch hier mit einem Handy gefilmt.
Wie auch immer, ich würde mich freuen so die Safety-Information auf meinem nächsten Flug zu hören …
Mal ehrlich, es gibt doch nichts schöneres als virale Videos. Zwei Jungs (Simone und Steve) haben mit einem Black Berry ein McLaren Formel1-RC-Auto durch ihren Office Grand Prix gesteuert. Klar, das Lewis Hamilton auch mal ran will. Hhhhmmmm, wie wohl mein Zimmer-Hubschrauber mit meinem iPhone zu steuren ist. Ob dann der Airwolf kommt?
Ich muss weg …
Sie suchen einen neuen Job, möchten sich verbessern oder in ein neues Berufsfeld eintauchen? Wie würde ihnen die Fitness-Branche liegen, sportlich dynamische Umfeld, innovative Unternehmensphilosophie? Sie haben Interesse?
Dann stelle ich Ihnen heute mal Ihren neuen Arbeitgeber vor: Reebok
Fast alle Jobbörsen stöhnen, dass ihre Ingenieur-Stellen nicht besetzt werden. Vielleicht sollten sie sich ruhig mal dem Thema des Viral-Marketings annehmen. Wenn Unternehmen wie Hydro schon diesen Schritt gehen……
Na, da haben wir mal wieder ein tolles Beispiel für virales Marketing. Wieder einmal hat es ein Video geschafft und wird um den Erdball gesendet mit der Hoffnung, dass sich das Buch besser verkauft.
Also kann man sich eigentlich merken, alles was bei youtube und co. rumwimmelt hat einen Hintergedanken, oder? http://www.youtube.com/watch?v=zsqi2QHXaFI
oder nicht?
und wo wir gerade dabei sind, Nissans Beitrag zum Weltfrauentag. http://www.youtube.com/watch?v=-oIkA6Z_wjI