Nov 19

Es scheint der neueste Trend zu sein, Kunden an der Gestaltung der eigenen Werbung mit teilhaben zu lassen. So machen es aktuell die Telekom mit dem Projekt “Million Voices” oder Red Bull mit ihrem Best Spot Contest. Auch Dawanda, der Online-Marktplatz für Kreative, hat vor kurzem eine ausgefallene Marketingaktion gemeinsam mit seinen Mitgliedern durchgeführt. Der bunte Stopmotion-Werbefilm “Creating Love” wurde von mehr als 1.200 Mitgliedern der Community gestaltet.

Zunächst wurde eine simple Trickfilmvorlage hochgeladen und jedes Dawanda-Mitglied bekam die Chance, sich eines der insgesamt 1.200 Einzelbilder herunterzuladen und zu gestalten. Sogar die Musik komponierten die Nutzer selbst. Die Aktion verbreitete sich ohne Werbebudget, da die Macher komplett auf den viralen Effekt zählten. Und es funktionierte – die Aktion wurde ein Hit unter den Kreativlabels, die ihre Produkte in eigenen Shops bei Dawanda vertreiben.

Das Ergebnis ist eine süße Liebeserklärung an das Basteln und die Kreativität. Für Epileptiker ist es nicht zu empfehlen, allerdings kann man alle einzelnen Frames auch noch in Ruhe auf der Creating-Love Seite von Dawanda bestaunen. Dann entdeckt man neben gemalten oder genähten Kunstwerken auch Knetbilder, einen Pizza-Frame oder Street Art. Zusätzlich hat Dawanda als Dankeschön alle Bilder mit den jeweiligen Shops der Künstler verlinkt.

Die Grundidee lieferten Fabian Jung und Sebastian Kamp, Studenten der FH Aachen, die das Konzept gemeinsam mit ihrem Professor Christoph Scheller an die Marketingabteilung von Dawanda herantrugen. Scheller ist Leiter der Berliner Agentur WE DO communication, die Dawanda bei der technischen und gestalterischen Umsetzung unterstützte.

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Jul 29

Was verbinden Sie mit der Marke Old Spice? Mal abgesehen vom Image als Opa-Marke kann auch das Bild des “alten Gewürzes” keine angenehmen Assoziationen wecken. Mit einem legendären Marketing-Coup haben Procter & Gamble in den letzten Monaten versucht, dieses altbackene Image ihrer Körperpflegemarke aufzupolieren. Die Hauptdarsteller der viralen Kampagne: ein spärlich bekleideter Ex-Footballer (Isaiah Mustafa) und YouTube.

Für alle, die nichts davon mitbekommen haben, hier noch einmal die Ausgangslage. Anfang des Jahres sorgte Old Spice mit dem Werbevideo “The man your man could smell like” für Aufsehen. 15 Mio. Klicks auf allen Plattformen und der “Grand Prix” beim Cannes Lions Werbefestival waren der Lohn. Um den geschaffenen Old-Spice-Helden weiterzuverwerten, wurde vor zwei Wochen eine Social-Media-Kampagne ins Leben gerufen, die nun als Paradebeispiel für virales Marketing gefeiert wird.

Die Idee: Muskelmann Mustafa erklärt sich dazu bereit, Fragen aus der Online-Community entgegen zu nehmen und sie in Mini-Videos zu beantworten. Daraus entwickelte sich an den zwei Tagen der Aktion eine der am schnellsten wachsenden Online-Video-Kampagnen, die es je gab. Old Spice lud insgesamt 185 Video-Responses auf seinen Channel, in der Mustafa mit gewohntem Charme und Selbstironie antwortet. Die Videos wurden bisher 106 Mio. Mal angesehen – und das eben auch dank der zahlreichen Online-Medien, die darüber berichteten. Was den Buzz am meisten anheizte, waren die Testimonials, die sich kostenlos und sogar ganz ungefragt für die Aktion gewinnen ließen. Denn neben den unbekannten Internet-Usern produzierte Old Spice Antworten für Alissa Milano, Demi Moore und den Digg-Gründer Kevin Rose.

Das Ziel, die User in einem Dialog dazu zu bringen, eine Kampagne viral zu verbreiten, wurde wohl bisher selten so souverän erreicht. Jetzt wird aber die Diskussion laut, welchen Umsatz-Nutzen Procter & Gamble daraus ziehen konnten.

Insgesamt haben die Verkäufe des Old Spice Body Wash im letzten Jahr um 11 Prozent zugenommen, in den letzten drei Monaten sogar um 55 Prozent. Ist dies aber allein der viralen Kampagne zu verdanken? Im ersten Quartal 2010 gab Old Spice 11,4 Mio. Euro für Werbung aus, das ist mehr als im Gesamtjahr 2009. Olaf Kolbrück von Off-The-Record vermutet daher, dass wohl eher zusätzlich gefahrene Kampagnen diesen Effekt hervorriefen – besonders die starke Präsenz im TV und Couponing- und Preisaktionen.

Welchen monetären Effekt die YouTube-Antworten nun tatsächlich herbeigeführt haben, ist schwierig heraus zu finden. Sicher ist aber, dass so eine Markenidentität geschaffen wird, mit der sich die Nutzer gerne auseinandersetzen. Und das ist letztendlich auch das, was langfristig mehr Wert hat, als kurzfristig gesteigerte Verkaufszahlen. Vielleicht haben wir ja auch nicht zum letzten Mal etwas von Mustafa gehört …

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Jun 17

Selten sieht man Werbung, die Augen und Ohren einfach nur gut tut. Deswegen habe ich hier ein kleines Werbeschmankerl für euch in petto, gefunden auf Stefan Niggemeiers Blog.

Zu sehen ist, wie Straßen und Häuser in Rio, London und Jodhpur einen Farbanstrich in Stop-Motion bekommen. Begleitet wird die Farbexplosion vom isländischen Musiker Jònsi. Da gerät man schnell ins Träumen – und ich bekomme direkt Lust, meine Wohnung und gleich ganz Paderborn neu zu streichen.

Aber zurück zum Thema. Dahiner steckt das Let’s Colour Project des Farbherstellers Dulux. Seit März 2010 bringt er damit Farbe nach Brasilien, Frankreich, Indien und England. Dank der Zusammenarbeit mit den lokalen Gemeinden erstrahlen nun Schulen, Straßen, Häuserfassaden und öffentliche Plätze in neuem Gewand. Und nebenbei ist dabei gleich eine ansehnliche Werbekampagne herausgekommen. Von mir gibt es daher eine eins plus mit Sternchen.

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Feb 16

Da fiel mir noch ein Video ein …
Hat ein bisschen gedauert, aber nun habe ich es auf Youtube gefunden.
Nicht nur namenhafte Unternehmen können gute Werbespots machen …

geschrieben von AJ \\ Tags: , ,

Mrz 07

Es war einmal vor vielen Jahren (1987) ein N3 TV-Team auf der CeBit in Hannover. Da gab es sensationelle Dinge, aber schaut selber

und langsam werden wir schneller und modern. Ein AMIGA-Demo im Rahmen der CeBit ´90

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Mrz 06

Tja, gestern noch von den Franzosen gelernt, was muss ich da heute sehen? Wir werden als Vorbild genommen. Nun, ob positiv oder negativ wird jeder für sich selbst entscheiden müssen. Wenn man aber bedenkt, dass dieser Spot in erster Linie für England produziert wurde, kann ich schon verstehen, warum Citroën uns als Vorbild nimmt. Die Tommies haben mal so gar nichts von uns ;-)

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Mrz 05

Bei meinem Streifzug durch die Medienlandschaft habe ich etwas schönes entdeckt. MÄNNER! Die Franzosen zeigen uns mal wieder, dass sie nicht nur die Frauen verstehen, sondern wissen, wie sie sich entscheiden.
Also, Augen auf und lernen!

Männer – nicht das Auto klauen lassen!

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Feb 26

Ok, gebe es zu. in den letzten Tage war ich viel unterwegs und habe nicht so recht die Zeit gefunden zum Bloggen. Und dann kam auch noch immer dieses Problem mit dem Einschlafen hinzu, dieses Hochschrecken im Meeting ist nicht gerade souverän. Aber mir konnte geholfen werden, seht selbst:

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